
Interventionelle thermische Verfahren sind ein fester Bestandteil bei der Behandlung von Krampfadern. Die endovenöse Radiofrequenzablation der Stammvarikosis ist eine sichere, komplikationsarme und effektive Behandlungsmethode. Eine Narkose ist nicht notwendig und gerinnungshemmende Medikamente müssen nicht abgesetzt werden, was zur Sicherheit dieses Verfahrens beiträgt.

Erkennen von gefäßchirurgischen Erkrankungen, Beratung und Aufklärung zum Minimieren von Risikofaktoren und Einleiten therapeutischer Maßnahmen sind elementare ärztliche Aufgaben. Insbesondere wenn man bedenkt, dass in Industrieländern ca. die Hälfte aller Todesfälle auf Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems zurückzuführen sind.

Die Verbindung aus sonographischer Bildgebung (Ultraschall) von Blutgefäßen (Arterien und Venen) und dopplersonographischer Darstellung des Blutflusses wird als Duplexsonographie bezeichnet. Wenn die Flussrichtung farblich gekennzeichnet ist, spricht man von Farbduplexsonographie. Dieses Verfahren eignet sich besonders zur Untersuchung von Blutgefäßen der Extremitäten, der Bauchhöhle und des Halses.

Die operative Behandlung von Abszessen, Hauttumoren, Fettgeschwulsten und Atheromen sowie kleinen Nabelbrüchen können in lokaler Betäubung oder Vollnarkose im praxiseigenen Operationssaal durchgeführt werden.

In der Praxis ist ein Operationssaal vorhanden. Viele Eingriffe können in Lokalanästhesie durchgeführt werden. Ein Anästhesist führt bei Bedarf Vollnarkosen durch und die postoperative Überwachung ist im Aufwachraum gewährleistet.